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Rabbâniyyûn – die Leute des Herrn

von Ubaidullah Klaus-Ulrich Geis

(40 Gedanken zum Dhikr: „Hasnunâ-LLÂH – Rabbunâ-LLÂH…“)

Was immer im Namen Allâhs wir beginnen,

nur auf den Herrn wollen wir uns besinnen.

Nur zu Allâh wollen wir uns bekennen,

nur Ihn, dem Erbarmer, als Herren benennen.

Nur in Allâh setzen die ihr Vertrauen,

die immer auf Seine Barmherzigkeit schauen.

Nur für Allâh haben wir uns entschieden,

dem Herrn beider Welten zu dienen hienieden.

Nur zu Allâh ist nichts beizugesellen,

neben Ihn kann kein anderer Herr sich hinstellen.

Nur auf Allâh können wir uns verlassen,

doch können Sein Walten mit Worten nicht fassen.

Nur vor Allâh werden wir uns verbeugen

und Ihn als den einzigen Herren bezeugen.

Nur mit Allâh geben wir uns zufrieden,

mit Ihm als dem Herrn ist uns Gnade beschieden.

Nur bei Allâh lohnt es, Diener zu werden,

vertan jeder Dienst für die Herren auf Erden.

Nur vor Allâh werden wir uns verneigen,

dem Herrn uns in Demut und Dankbarkeit zeigen.

Nur mit Allâh werden die sich begnügen,

die wissen, ihr Herr wird sie niemals betrügen.

Nur mit Allâh wollen wir uns bescheiden,

um Ihn als den Herrn darf uns Jeder beneiden.

Nur von Allâh kommt der himmlische Glaube,

wir preisen den Herrn hier im irdischen Staube.

Nur von Allâh wollen wir etwas wissen,

vom Herrn sind wir Diener zu lernen beflissen.

Nur auf Allâh ist als Beistand zu zählen,

man kann überhaupt keinen besseren wählen.

Nur auf Allâh wissen wir uns zu stützen,

wenn’s Ernst wird, vermag nur der Herr uns zu schützen.

Nur bei Allâh, da ist Zuflucht zu finden

vor Scheitans Versuchen, uns an sich zu binden.

Nur an Allâh sind wir Diener gebunden,

wir haben den Besten der Herren gefunden.

Nur noch Allâh, Den im Herzen wir hegen,

an Ihm nur, dem Herrn, ist uns Dienern gelegen.

Nur noch Allâh ist es, Den stets wir begegehren,

die Liebe zum Herrn kann uns niemand verwehren.

Nur für Allâh recken Hals wir und Zehen,

wir haben es nur auf den Herrn abgesehen.

Nur für Allâh und für sonst keinen Anderen

als Herrn ist es wert, diese Welt zu durchwandern.

Nur in Allâh wollen wir uns versenken,

des Herrn in der Nacht und bei Tage gedenken.

Nur von Allâh lassen wir uns betören,

schon wenn wir frühmorgens den Muezzin hören.

Nur um Allâh drehen wir uns im Kreise,

denn das ist der Weg, hier beginnt uns’re Reise.

Nur von Allâh werden recht wir geleitet,

gerad‘ ist der Weg, den der Herr uns bereitet.

Nur zu Allâh führen hin uns’re Pfade,

sind die noch so krumm, ist der Weg doch gerade.

Nur auf Allâh ist der Kompaß gerichtet,

im Namen des Herrn wird der Anker gelichtet.

Nur bei Allâh ist ein sicherer Hafen,

schon daher ist Beten noch besser als Schlafen.

Nur mit Allâh sind wir nimmer verloren,

wir haben den Herrn zum Beschützer erkoren.

Nur in Allâh ist Vertrauen zu setzen,

mit Ihm als dem Herrn sind wir glücklich zu schätzen.

Nur an Allâh sei der letzte Gedanken,

beim Herrn enden Alle, Gesunde und Kranke.

Nur für Allâh sind die Namen, die Schönen,

mit denen den Herrn, unsern König, wir krönen.

Nur von Allâh, wenn Er will, kommt der Reichtum,

bewahre der Herr uns vor solch‘ falschen Scheichtum!

Nur bei Allâh sind wir wirklich zuhause,

mit uns ist der Herr in der staubigsten Klause.

Nur vor Allâh müssen Frevler erschauern,

der Herr blickt auf uns durch die dicksten der Mauern.

Nur bei Allâh finden Halt wir im Leben,

denn ginge nicht ohne Ihn Alles daneben?

Nur mit Allâh, da gelingen die Werke,

beim Herrn sind die Macht und die Kraft und die Stärke.

Nur für Allâh sind wir da – Seine Leute,

und Leute des Herrn sind wir hier, jetzt und heute.

Nur mit Allâh werden wir uns vereinen –

Gelobt sei der Herr – sind nicht längst wir die Seinen?