Kategorie-Archiv: Farwah Negah

Die Sehnsucht

Mein Herz klopft,
und meine Sehnsucht hofft,
dass ich nicht vom Traum aufstehe,
den ich gerade vor meinen Augen sehe.

Schließe ich meine Augen,
kann ich es kaum glauben,
meine Augen füllen sich mit Tränen,
und mein Herz fängt an zu beben.

Euren Schrein sehe ich ganz klar im Licht,
und meine Vernunft zu mir spricht:
die Liebe und Sehnsucht nach Euch ist groß,
meine Vorstellung ist Illusion bloß.

Die Hoffnung jedoch bleibt bestehen,
und wird niemals untergehen,
dass ich Euch darf besuchen wieder von der Nähe,
und Euch endlich wieder sehe.

Ich will meine Segensgrüße an Euch aussprechen,
und meine Versprechen an Euch niemals brechen.
Ya Rab lasse mich meinen Traum erreichen,
und das Bild nicht vor meinen Augen verbleichen,
der Wunsch bleibt stets bestehen,
ich will meine Imame wieder sehen.

31.10.2011

Das Versprechen

Ya Rab dankbar bin ich Dir,
dass Du erfülltest einen großen Wunsch mir.
Ich nach Iran und Irak durfte gehen,
und meine Imame von der Nähe sehen.

Alles wollte ich tuen,
um wenigstens ein Mal bei meinen Liebenden zu ruhen.
Ich brauchte gar nix machen,
jedoch ich heute kann wieder lachen.

Allahs Gnade kann ich nicht verstehen,
wir doch stets Sünden begehen.
Ya Rab wie barmherzig bist Du nur,
ich verspreche ich verfolge nur noch Deine Spur.

Kein Wind kann meine Absicht mehr wegwehen,
darauf werde ich bestehen.
Doch wie soll ich Dir danken oh Herr,
wo doch meine Hände sind ganz leer.

Was bleibt sind mein Glaube und meine Taten mir,
drum lege ich alles aus in Deine Richtung; damit ich dienen Dir
Alhamdulillah ya Rab-el- alamin,
ya Rahman ya Rahim,
Alhamdulillah ya Karim.

31.10.2011

Das lange Warten

Wie die Zeit vergeht,
doch das Ergebnis alhamdulillah steht.
Die Reise kann endlich starten,
und ich nicht mehr will warten.
Meine Aufregung von Tag zu Tag steigt,
Alhamdulillah es bald zu einem Ende neigt.
Bald stehe ich an meinem Ziel,
vor Erleichterung die Aufregung nun fiel.
Dankbar bin ich dir ya Rab,
dass ich Vertrauen in Dir hab.
Gelohnt hat das Warten sich,
und ich mit erhobenem Haupt freuen mich.
Begegnen nun ich darf deine wunderschönen Sterne,
einst sie waren meilenweit in der Ferne.
Alhamdulillah bin ich Ihnen nun ganz nah,
ich mit meinen Augen ihre Shreine endlich sah.
Meine Seele nun alhamdulillah gefunden ihren Frieden,
kann voller Kraft nun in jedem Krieg siegen.

31.10.2011

Buntes Spiel

Tick tock tröpfelt das Wasser herunter,
im Schwimmbecken wird es bunter.
Angesagt ist Multikulti heut,
was für eine Freud.
Die Kinder können endlich toben,
und ihre Mütter sie für ihre Talente loben.
Pusten, spritzen, schwimmen und tauchen,
und manche Kinder nur herum laufen.
Ein buntes Spiel im Wasser,
und die Mütter werden immer nasser.
Doch das macht ihnen gar nix aus,
vielmehr spielen sie mit in Saus und Braus.
Glückliche Gesichter, die man selten sieht,
Allah sie doch wirklich sehr liebt.
Für die Kinder eine Gnade,
Allah sie mit Liebe und Freud belade.
Damit sie stets können lachen,
und das Feuer für Gutes in ihnen entfachen.

27.9.2011

Ali Asghar

Ya Husseina ya Hussein,
deine Opferbereitschaft, deine Überzeugung, dein Mut und deine Liebe zu Allah mein Herz lässt
zerbröckeln in Stücken,
dabei fließt ein kalter Schweißtropfen langsam über meinen Rücken.

Auf dem trockenen Sande von Naynawa standest du da,
hieltest Ali Asghar, deinen jüngsten Sohn, deinem Herzen ganz nah.
Was war geschehen oh Hussein?
Ali Asghars letzter Blick war gerichtet zu dir oh Hussein,
als wollte dein sechs Monate altes Baby sagen: „ Leb wohl mein geliebter Vater, leb wohl oh Hussein.“

Imam Hussein sah plötzlich einen Pfeil, der Asghar direkt am Halse traf,
sah, wie Yazids Truppen durch Husseins Verluste in Freude ausbrach.
Imam Hussein sah Asghars verdurstete Lippen und sein friedliches Gesicht.
Imam Hussein fühlte sich plötzlich so schwach, einsam, voller Trauer und sein Herz zerbricht.

Ya Husseina ya Hussein,
wie grausam mussten die Feinde des Islams denn sein?
Selbst bei einem Kind, dass so hilflos war und so rein?
Sie kannten keine Grenzen, ihre Herzen waren aus Stein!

Du oh Hussein wolltest doch nur ein paar Tropfen Wasser für deinen geliebten Asghar erflehen,
kehrtest jedoch zurück zu deinem Zelte, wo Rubab, die Mutter deines Kindes, nur noch einen gebrochenen
Hussein konnte sehen.
Einen Hussein, der vor Trauer sich nach seinen Geliebten sehnte.
Einen Hussein, der mit letzter Kraft sich wieder mit dem Blick zum Schlachtfeld drehte.
Einen Hussein, der für Allah und die Freiheit der Menschheit viel Opferbereitschaft, selbst sein Leben legte.

Einen Hussein, der nichts außer Liebe und Frieden in seinem Herzen und Handeln hegte.