Kategorie-Archiv: Imam Ali (a.)

Die Mutter des Löwen

Die Mutter des Löwens

Welch Pracht hast du geboren,
der Islam in seinen Händen niemals wird sein verloren!

Für Muhammad verzichtest du auf eigenes Essen,
daraufhin sein Wort, niemand kann sich mit dir messen!

Fünf der Ahlulbayt in deinem Haus hast du aufgezogen
und niemals haben sie sich von dir abgezogen!

Welche Ehre du verdienst und ein Hemd,
von niemanden der ist für dich fremd,
als Leichentuch du von Muhammad erhälst war von ihm dieses Hemd!

Gemäß einer Überlieferung, die von Anas ibn Malik wiedergeben wird, ging Prophet Muhammad (s.) bei ihrem Ableben zu ihrem Haus und betete folgendes Gebet: „Meine liebe Mutter, möge ALLAH dich unter seinem Schutz behüten. Wie oft bliebst du hungrig, um mich zu sättigen. Du gabst mir Speise und Kleidung, die Du Dir selbst versagtest. ALLAH wird sicherlich mit Dir zufrieden sein. Und Du tatest das, um ALLAHs Wohlgefallen und Segen im Jenseits zu gewinnen.“

Ali ibn Abu Talib

Ja Imam Ali
oh mein
Amir Al-Mu’minin,
du Bestärker meines Deen.

Geboren als Einziger
im heiligen Haus,
das macht ganz allein schon
deine besondere Stellung
unter den Menschen aus.

Aufgewachsen in der Liebe und Obhut unseres edlen Propheten.
Er lehrte dich in vollkommenster Demut zu dem einen Schöpfer,
das hingebungsvolle Beten.

Seiner edlen Tochter Fatimah warst du ein liebevoller Gemahl.
Mit der Heirat mit jener, deren Einzigartigkeit niemals erlischt,
setzt du die Reihe der nachfolgenden Imame, 11 an der Zahlfort.

Mit euch ist das bestimmende Wort
und Ihr seid das Herz der Welt,
ohne welche alles zerfällt.

Der edle Gesandte und ihr
seit die rettende Arche,
das edle Ahl-ul-Bait,
wer auf ihr Zuflucht sucht
ist gegen alles Schlechte gefeit.

Dem Prophet warst du
ständiger Begleiter,
an dich gab er sein umfassendes Wissen weiter.

Das Tor zur Stadt des Wissens wirst du genannt,
und neun Zehntel des Wissens hälst du in deiner Hand,
vom letzten Zehntel ist
auch noch ein Teil mit dir;
welch enorme Weisheit
vereint sich hier.

In allen Schlachten
warst du außergewöhnlich,
in vielen vertraute der Gesandte
nur dir persönlich.

Vor deinem Schwert Zulfikar
und dem Arm der es schwang
wurde den Feinden des Islam
Angst und bang.

Vor Haidar,
dem kraftstrotzenden jungen Löwen
erzitterte ehrfurchtsvoll ein jeder
Feind des Islam.

Den Leugnern hast du
schwere Verluste verpasst,
dafür hat dich so mancher
Muschrik gehasst.

Doch trotz deiner enormen Kampfeskraft
hast du mitleidvoll den Notleidenden Linderung verschafft.

In Sura 5, Al-Maida,
schrieb der Herr allen Seins
in der Aya 55 für den Spender großes Lob nieder,
als Geber des Ringes
im Gebet, das ist es,
was dort lobend
geschrieben steht.

Unendlich viele Geschichten ranken sich
um deinen Edelmut,
deine große Gerechtigkeit und deine gewaltige Gelehrsamkeit.

Eine Vielzahl Ayat
weisen auf dich hin,
auf dich, Assidiq,
den Wahrhaftigen,
den Zeugen,
den Erben,
du bist in großer Einzigartigkeit
gegen jegliche Fehler gefeit.

Dich hatte der edle Gesandte
zu seinem Nachfolger benannt,
und gab dieses vor 100 000
Sahabern in Ghadir-Khum in glühender Mittagssonne
der Umma bekannt.

Ein jeder musste dir
seinen Treueeid leisten,
aber dennoch taten sie sich
in unverschämter
Art und Weise erdreisten,
für sich zu stehlen,
was dir dein Herr gegeben,
sie sahen nur das diesseitige Leben.

In ihrer Rechtsprechung
waren sie oftmals hilflos wie ein Kind,
das Wohl der Umma im Auge,
warst du dann mit der richtigen Lösung zur Stelle,
wo alle anderen ratlos sind.

Hatten die Menschen denn
nicht erkannt,
wie sich die Weisheit
mit dir verband?

Dein Wissen reichte weit
über den Islam hinaus,
denn du kanntest dich auch
in der Rechtsprechung
voran gegangener Religionen aus.

Sogar deine Feinde
konnten nicht umgehen,
deine Großartigkeit
einzugestehen.

Du bist erster Zusammenfüger
und Begründer der wissenschaftlichen Exegese
des heiligen Qur’an,
der Begründer der Wissenschaft vom Recht
und Begründer der arabischen Sprache
in Schrift und Form
hierfür setztest du die Norm.

Als Khalif hast du Gerechtigkeit gebracht.
Jetzt regierte nicht mehr das Geld die Welt,
und es zog Aufrichtigkeit
ein unter dem Himmelszelt.

Aber deine Feinde,
sie lagen beständig auf der Lauer,
so war kein Frieden von Dauer.

Unter anderem durch die Kamelschlacht
wurde die Umma entzweit,
und es reicht noch
bis in die heutige Zeit.

Du Inhaber größter Tugendhaftigkeit,
dein helles Licht leuchtet uns auch noch
in der heutigen Zeit.

Dein feiger Mörder
Ibn Muljim
von den Khawaridj,
verfluchen möge ihn Allah,
wo der Edelmut sich
demütig im Gebete beugt
und den einen Schöpfer bezeugt,
hebt er hinterrücks feige das vergiftete Schwert,
damit es ihm die begehrte Frau beschert.
Wo er auch hinab fährt,
möge diese immer mit ihm sein.

Sogar Muawya, sein größter Feind, sprach:
„Mit Ali sterben Rechtskunde
und Gelehrsamkeit aus.“
Er begriff anscheinend
nichts vom edlen Haus.

Ein Imam und die Weisheit
sind fest verbunden
und sie wird weiter gereicht unumwunden,
damit die Erde nicht zerfällt,
denn ein Imam ist ja
das Herz der Welt.

Oh Imam Ali,
mir fehlen die Worte,
es schmerzt so sehr,
das Herz ist von Traurigkeit
so furchtbar schwer.

Nun bist du mit unserem geliebten Propheten wieder vereint,
aber hier wird viel um dich geweint.

Du warst doch so voller Wärme und Sonnenschein
und die Seele möchte vor Verzweiflung schrei’n.

Oh mein Amir Al-Mu’minin
der edle Gesandte Mohammad
hatte dich Abu_Turab,
den Vater der Erde genannt,
das war doch allen bekannt.

Deine Sonderstellung war da
in großen Mengen,
wieso begibt man sich
in des Shaitans Zwängen?!

Dein helles warmes Licht
strahlt noch immer unvermindert,
alles andere hat der
Schöpfer allen Seins verhindert.

Deine Gefolgschaft wird mit jedem Tag mehr und mehr
sie halten dich in hohen Ehren
dich und deine Lehren.

Wir warten mit Spannung
auf Mahdi, deinen Sohn,
auf dass er erlöse
die muslimisch Nation.

Möge es geschehen,
dass wir dich, oh mein
Amir Al-Mu’minin
mit eigenen Augen sehen,
als jener,
der über die Erde geht,
so, wie es in Sura Al-Aml Aya 82 geschrieben steht.

Als jenen, der einem jeden
wird seinen Status sagen
und ich hoffe, es kommt nichts negatives
dann bei mir zum tragen.

Dafür bemühe ich mich
im Heute und Hier,
auch aus meiner großen Liebe zu dir.

2004