Kategorie-Archiv: Dankbarkeit

Das Versprechen

Ya Rab dankbar bin ich Dir,
dass Du erfülltest einen großen Wunsch mir.
Ich nach Iran und Irak durfte gehen,
und meine Imame von der Nähe sehen.

Alles wollte ich tuen,
um wenigstens ein Mal bei meinen Liebenden zu ruhen.
Ich brauchte gar nix machen,
jedoch ich heute kann wieder lachen.

Allahs Gnade kann ich nicht verstehen,
wir doch stets Sünden begehen.
Ya Rab wie barmherzig bist Du nur,
ich verspreche ich verfolge nur noch Deine Spur.

Kein Wind kann meine Absicht mehr wegwehen,
darauf werde ich bestehen.
Doch wie soll ich Dir danken oh Herr,
wo doch meine Hände sind ganz leer.

Was bleibt sind mein Glaube und meine Taten mir,
drum lege ich alles aus in Deine Richtung; damit ich dienen Dir
Alhamdulillah ya Rab-el- alamin,
ya Rahman ya Rahim,
Alhamdulillah ya Karim.

31.10.2011

Danke

Noch einmal melde ich mich
kurz bei Euch zurück,
um Euch zu erzählen von meinem Glück

Ich habe sehr gern verweilt in Eurer Mitte,
doch nun lasst mich gehen bitte.
Unten dran hänge ich drei Gedichte,
welche erzählen meine Geschichte.
Ich wünsche Euch allen den
Göttlichen Segen auf all Euren Wegen und
dass der Herr Euch möge umhüllen
meit Seiner Gnadenvollen Barmherzigkeit
an jedem Ort, zu jeder Zeit.
Ich wünsche jedem, daß er finden mag
in der Liebe seines Schöpfers ein Zuhaus
und niemals wieder muss hinaus.

Vielen Dank für die Freundschaft,
die Ihr mich entgegenbrachtet
und zum Geschenk mir machtet.
Immer wieder mal seh ich
bei Euch ins Forum rein,
manchmal würd ich
noch gern bei Euch sein,
doch ich weiß, ich hätte keine Ruh,
würde wieder machen
hinter mir die Türe zu.

2004

Dank Dir o Herr

Das es heut so ist, wie es ist, hätt‘ ich damals nicht gedacht.
Viel zu oft, hab ich mir den Kopf zerbrochen, am Tag und bei Nacht.
Viel zu oft, hat mich der Gedanke an ein Morgen um den Schlaf gebracht.
Und doch kam es besser als erwartet, ohne Dich O Herr, hätt‘ ich das nie geschafft.
Mein Vertrauen, in Deine Güte, hat all das erst möglich gemacht.
Wenn ich kraftlos am Boden lag, schenktest Du mir neue Kraft.
Dank Dir, hab ich unmöglich geglaubtes vollbracht
Ich preise Deine Gaben, bei Deiner Herrschaft, die alles umfasst.

10.1.2011

Bester Halt

Wieder fahren alle
in den Urlaub, und
wieder bleibe ich hier,
aber das macht nichts,
mein Herr,
denn es kommt ja von Dir.
Schmerzende Gelenke,
auch das sind
Gottesgeschenke.
Es macht nichts,
mein Herr,
dadurch Negatives beglichen,
Sünden gestrichen.
Geduldiges Ertragen
füllt die Waagen.
Geliebter Marmortisch
entzwei,
ach, macht nichts,
mein Herr,
Traurigkeit ist schnell vorbei,
auf dass es die Demut mehr‘.
Wohlschmeckenstes Essen,
nun: Fußbodenbrei
und auch noch
der Teller entzwei.
Macht nichts,
mein Herr,
eine Prüfung,
dafür liebe ich Dich
nur noch mehr.
Das Brot geschimmelt,
Die Suppe in der Microwelle
explodiert,
so dass sie jetzt
deren Innenwände
und Decke verziert.
Macht nichts,
mein Herr,
es geht vorbei an mir,
eines tut mir jedoch weh:
es ist ein Geschenk von Dir.
Die Butter samt Dose
landet verkehrt herum
auf meinem Schoß,
du meine Güte!
Was ist denn heute bloß los?
Nun ja,
mein Herr,
war die Butter auch
eigentlich bestimmt
für den Verzehr
so trage ich
daran nicht schwer.
denn ich weiß,
bin ich geduldig,
so ist es Dir gegenüber
ein Demuts-Beweis.
Und so geht es immer
weiter im Text,
jegliches Handeln
sich in kleinen
Katastrophen auswächst.
das macht alles nichts,
mein Herr,
es ist meine grenzenlose
Liebe zu Dir,
die mir hilft
bei allem im Heute und Hier.
Wenn ich strauchel,
so ist es die große
Liebe zu Dir,
die mich hält und wieder
auf die Beine stellt.
Es ist das Weltliche,
was bedrängt und in
Zwängen umklammert hält.
Gesprengt werden diese
Fesseln dann,
wenn man sich ganz
auf seinen Schöpfer
konzentrieren kann.
Erst dann ist die Freiheit
uneingeschränkt
Alles, was uns umgibt
ist nur Vergängliches
von dieser Welt,
was vom wahrhaftig
Wichtigem abhält.
Du sendest Frieden
in die Herzen und
linderst Schmerzen,
Du Inhaber aller Macht,
Du hast mir so viel
gebracht und das Wissen
um Dich hat mich
so unendlich glücklich
und reich gemacht.
Dass ich versuche,
Dich zu lobpreisen,
ist für mich:
die Seele speisen.
Niemals hätte ich gedacht,
dass die Liebe zu Dir
einen völlig neuen
Menschen aus mir macht.
Eine völlig neue Sicht,
das Hier, es zählt
ganz einfach nicht.
Wirklich furchtbar wär‘,
hätt‘ ich nicht Dich,
denn Du bist alles für mich,
mein Zuhause,
meine Geborgenheit,
Sicherheit, mein Helfer
in der Not.
Du wegweisendes,
wärmendes Licht, Du,
Der so liebevoll
zu mir spricht.
Ich brauche nur Dich
ganz allein,
um wahrhaftig frei
und glücklich zu sein.

2004