Kategorie-Archiv: Ahl-ul-Bait

Die Träne der Blüte

Die Träne der Blüte

Eine Träne von diesen Augen,
die mir den Atem rauben,
welches Herz ist gefüllt mit Glauben.

Zuhören aus dem Himmel,
welch schöne und zugleich traurige Stimme,
die verdreht all unsere Sinne.

Weshalb nur mein geliebter Sohn,
sahst mit mein Vater auf den Thron,
erkannten sie nicht was du hast für ein Lohn?

Nun leidet mein Herz,
welches gefüllt ist mit Schmerz,
ich hörte über dich jeden Vers
und las alles ab von deinem Herz.

Aus Karbala erhielt ich den Bericht,
sah vor mir nun dein Gesicht,
strahlt aus ein starkes Licht
und werde für dich sein Zeuge am Tag des Gerichts.

Hussain, ich bin Fatima und dir widme ich dieses Gedicht!

08.01.2014

Die Sehnsucht

Mein Herz klopft,
und meine Sehnsucht hofft,
dass ich nicht vom Traum aufstehe,
den ich gerade vor meinen Augen sehe.

Schließe ich meine Augen,
kann ich es kaum glauben,
meine Augen füllen sich mit Tränen,
und mein Herz fängt an zu beben.

Euren Schrein sehe ich ganz klar im Licht,
und meine Vernunft zu mir spricht:
die Liebe und Sehnsucht nach Euch ist groß,
meine Vorstellung ist Illusion bloß.

Die Hoffnung jedoch bleibt bestehen,
und wird niemals untergehen,
dass ich Euch darf besuchen wieder von der Nähe,
und Euch endlich wieder sehe.

Ich will meine Segensgrüße an Euch aussprechen,
und meine Versprechen an Euch niemals brechen.
Ya Rab lasse mich meinen Traum erreichen,
und das Bild nicht vor meinen Augen verbleichen,
der Wunsch bleibt stets bestehen,
ich will meine Imame wieder sehen.

31.10.2011

Die Mutter des Löwen

Die Mutter des Löwens

Welch Pracht hast du geboren,
der Islam in seinen Händen niemals wird sein verloren!

Für Muhammad verzichtest du auf eigenes Essen,
daraufhin sein Wort, niemand kann sich mit dir messen!

Fünf der Ahlulbayt in deinem Haus hast du aufgezogen
und niemals haben sie sich von dir abgezogen!

Welche Ehre du verdienst und ein Hemd,
von niemanden der ist für dich fremd,
als Leichentuch du von Muhammad erhälst war von ihm dieses Hemd!

Gemäß einer Überlieferung, die von Anas ibn Malik wiedergeben wird, ging Prophet Muhammad (s.) bei ihrem Ableben zu ihrem Haus und betete folgendes Gebet: „Meine liebe Mutter, möge ALLAH dich unter seinem Schutz behüten. Wie oft bliebst du hungrig, um mich zu sättigen. Du gabst mir Speise und Kleidung, die Du Dir selbst versagtest. ALLAH wird sicherlich mit Dir zufrieden sein. Und Du tatest das, um ALLAHs Wohlgefallen und Segen im Jenseits zu gewinnen.“

Die Geburt

Von hellstrahlendem
Licht umgeben,
so liegt im Sterben
Hassan Al-Askari
der elfte Imam.
In der Nacht
hatte er aufgesetzt
Schriftstücke,
so viele an der Zahl,
jedoch nun wurde
im Körper des Imams
das langsam
wirkende Gift
zur Qual.
260 Jahre sind
vergangen, seit
der edle Gesandte
nach Madina gegangen.
In Samarra, der Festung
hält der Tyrann des
Gesandten Nachfolger
gefangen.
Keiner war bei ihm,
außer der Nubier Aqil
sein treuer Diener
und die Mutter
des letzten Verheißenden,
Saqil.
Aqil dem Imame
das Matrix-Wasser
reicht,
jedoch es nicht zum
Tranke gereicht.
Zu zittrig, die vom Gift
geschwächte Hand,
schlägt der gereichte
Becher nur an die
Zähne mit dem Rand.
Ins Haus eilend
Der Diener geht
zum Jungen, welcher
niedergeworfen
im andächtigen Gebet.
Nach dem er es
beendet, sich der Junge
dem Diener zuwendet.
Jener sagte, er solle
schnell kommen zum
Imame vor dem Haus,
da kam Saqil, die Mutter,
nahm den Jungen
an die Hand, brachte ihn
zum Vater hinaus.
Den Jungen von
strahlend schöner
Gestalt, bat der
Vater um des
Bechers Halt.
Oh Herr des Hauses,
so sprach der
edle Vater ihn an
und fügte hinzu
alsdann:
Reich mir das
Wasser, denn
ich gehe zu
meinem Herrn.
Der Sohn wusch
den Vater
für das Gebet,
der Vater verhieß
dem Kinde,
was für ihn
geschrieben steht.
Er nannte ihn
seinen Regenten,
den Herrn der Zeit
und sprach weiter
zu unserem
Prinzen der
Verborgenheit:
Du bist der
Mahdiy und
der Beweis Allahs
über seine Erde.
Du bist Mohammad,
mein Sohn von
Al-Hassan;
Und er zählte
als dann alle
Imame auf,
bis zum
Amir al-Mu`minien;
Und von Mohammad
dem Propheten geboren,
nannte er ihn.
Er sprach weiter:
Du bist der letzt
von den reinen Imamen
und der Gesandte selbst
gab die Kunyah
und Namen,
dies versprach mein
Vater mir von
seinen Vätern davor.
Anschließend hob
der heilige Imam
die Leute des Hauses
im Segenswunsch empor.
Unser Herr,
wahrlich, Er ist
ruhmreich und
lobenswert,
das waren aus
seinem Munde
die letzten Wort‘,
dann ging er
zum Herrn der
Schöpfung fort.
Nun ist sie
angebrochen
die letzte Zeit
Und es wird
dieses Kind
von damals
sein, das die
Menschheit von
der Geißel des
Bösen befreit.
Um das Geschehene
zu verstehen,
muß man in der
Zeit sechs Jahre
zurückgehen,
um zu sehen,
was damals geschehen.
Der elfte Imam,
Al-Askariyy, festgesetzt
Unter Hausarrest
den aufrechten
Vertrauten
von den Ansar,
Bischr kommen lässt.
Er bezeugte in dessen
Beisein die
Ehrenhaftigkeit
von seinem Gast,
und hat darauf
ein Schriftstück
in römisch verfasst.
220 Dinar
entnahm er einem
gelben Gewand
und gab sie
Bischr in die Hand.
nach Bagdad sollte
jener gehen und
am festgesetzten Tage,
zur Mittagszeit
am Hafen des
Euphrat stehen.
Nähere dich
Yazid an-Nahhas,
dem Sklavenhändler,
du siehst ihn mit den
jungen Mägden
gehen.
Er beschrieb ihm
die gewünschte
Magd ganz genau.
Kaufe sie,
die trägt 2 dichtgewebte
Seidenkleider,
diese Frau.
Jene, die jegliche
Berührung verwehrt,
wurde ob ihrer
Keuschheit auch
von einem anderen
begehrt.
Sie sagte ihm:
Selbst wenn er
wie Salomon wäre
und mit dessen
Reich, wäre er ihr
völlig gleich.
Alles was der
Imam vorausgesagt,
ward so dann
auch geschehen.
Der Magd wurde
das Schriftstück
überreicht,
und kaum
hatte sie es gesehen,
war es um sie
geschehen.
Sie begann gar
heftig zu weinen
und sprach:
Verkaufe mich
nur dem einen
und sie drohte,
sie werde sich töten,
brächte man sie
mit einem anderen
Käufer als diesem
in Nöten.
Also feilschte dann
Bischr ibn Soliman,
bis man zur
vorhandenen
Summe kam.
Der Kauf ward
getätigt, die Summe
vom Sklavenhändler
bestätigt.
Voller Lachen und Glück
ging er mit ihr
auf sein Zimmer
in Bagdad zurück.
Dort angekommen
tat sie voller Entzücken
das Schreiben
an ihre
Augen, Wangen und
den Laib zu drücken.
Mit Erstaunen
hat das Bischr gesehen
und konnte nicht
verstehen, was
hier geschehen.
So erzählte sie
ihm ihre Geschicht‘
und begann
mit ihrem Bericht:
Ich bin Malikah,
Tochter des Simon,
Sohn des Kaisers von Rom.
Über meine Mutter
bin ich aus
der Jünger
Nachkommenschaft.
In Rom mein
Großvater auf mich,
seine Enkelin schaut
und meinte, es sei Zeit,
dass man mich traut.
den Sohn seine
Bruders sollte ich
ehelichen, als ich
dreizehn Jahre gewesen.
4000 Gäste lud er dazu
ein, aus den besten der
Hochangesehenen
ausgelesen.
Den Reichtum
seines Landes
brachte mein
Großvater auf,
um einen Thron
zu bauen ganz
aus Edelsteinen
und ließ ihn setzen
auf 40 Stufen rauf.
Die Kreuze waren
aufgestellt,
der Bräutigam den
Thron bestiegen
die Bischöfe ihre
Aufstellung genommen,
da sollte dann doch
alles anders
als geplant kommen.
Die Kreuze stürzten
zu Boden,
des Thrones Säulen
brachen entzwei,
der Bräutigam
fiel in Ohnmacht.
Die Gäste und
Bischöfe, alle
standen dabei
erschrocken und bleich.
Der Älteste von ihnen
sprach zum Kaiser
von bösen Omen,
vom Untergang der
Vorherrschaft dieser
Religion und vom
Kaiserreich.
Jedoch der Kaiser
Sagte voll von Zorn:
Beginnt den Bau
Von vorn.
und wieder
brach alles zusammen,
wie beim ersten Mal
geschehen;
Nun sah man die
Gäste auseinander
gehen.
Und es war
jene Nacht,
die mich mit soviel
Glück umfasst.
Im Träume
Sah ich den
Massias und
Simon und
eine Anzahl
Jünger in meines
Großvaters Palast,
und wo der
Thron einst stand, nun
bis in den Himmel
erhob sich
eine Kanzel aus Licht,
und es kam
Mohammad, der
Gesandte nebst
Schwiegersohn
Und einigen
Der Söhne.
Der Massias
ihn freudig
begrüßt.
Mohammad,
der Gesandte spricht:
Oh Geist Allahs,
ich halte für diesen
meinen Sohn um die Hand
von Apostel Simon’s
Tochter Malikah an,
und der Gesandte
Mohammad, oh
Bischr, zeigte auf
jenen, der dieses
Schriftstück dir gab,
dann.
Der Gesandte Jesus
tat die hohe Ehre
für Simon unterstreichen
und sagte er solle
die Hand Mohammad
zur Verschwägerung
reichen.
Simon erwiederte:
So sei es.
Und nun bestieg
Mohammad die
Kanzel aus Licht
Und eine Rede
zur Eheschließung
er spricht.
Die Anwesenden
alle waren Zeugen.
Von da an war mein
Herz erfüllt von Liebe
und ich wusste,
niemals würde ich mich
meinem Großvater
beugen.
Nichts davon,
nicht ein Wort,
konnte ich
den meinen
davon berichten,
denn dann geschähe
ganz sicher
an mir ein Mord.
So sehr war ich
in Liebe entbrannt,
dass ich Essen und
Trinken von mir
gebannt.
Immer schwächer
wurde ich und
krank, aus dem
ganzen Reich
holte mein
Großvater Ärzte
für den
Medizinen-Trank.
Sorgenvoll fragte
er, was denn
mein Begehren sei,
ich sprach:
Oh Großvater, hör
auf die Muslime
zu foltern, nimm
ihnen die Ketten
und laß sie mit
einem Almosen frei,
dann bringen der
Massias und seine
Mutter mir ganz sicher
schnell ein Stück
Genesung herbei.
Da ich langsam
wieder anfing
zu speisen, ließ
der Großvater
weitere Muslime
In ihre Heimat
reisen.
14 Tage später,
wieder im Traum,
sah ich Fatimah, die Herrin
der Frauen, tausend
Jungfrauen aus dem
Paradies mich besuchen
und die Tochter des
Imran, Maria,
welche mich
wissen ließ:
Dies ist die Herrin
der Frauen der Welten,
die Mutter von
deinem Gemahl,
sie ist Fatimah.
Weinend fiel ich ihr
um den Hals
und schluchzend
sagte ich ihr:
Dein Sohn
war mir noch
niemals nah.
Fatimah sprach:
Es läge an meinem
Allah etwas beigesellen,
ich solle an jene Stelle
die Schahada stellen.
Als ich dies
gesprochen, nahm
sie mich
liebevoll in
den Arm
und mein Herz
wurde vor lauter
überfließender
Liebe und Glück
ganz warm.
Nun wusste ich,
mein Gemahl
würde bald
bei mir sein,
und so war ich keine
einzige Nacht mehr allein.
Bischr fragte:
Und wie kamst
du in
Gefangenschaft?
Nun, sprach sie:
Mein Gemahl
hat mir die
Nachricht gebracht:
Wenn deines
Großvaters Heer
in den Krieg
gegen Muslime
zieht in Bälde,
dann mische dich
unter die Mägde,
welche mit dem
Heer ziehen
zu Felde.
Da die Lehrerin
meines Großvaters
mich das Arabisch
gelehrt, verstand
ich die Frage,
als man meinen
Namen zu
wissen begehrt.
Meinen wahren
Namen habe ich nicht
gesagt, sondern Nargis
worauf er erwiedert:
Ein Name
für eine Magd.
geschlagen waren
des Großvaters
Krieger,
so wurde ich
Sklavin der
muslimischen Sieger.
Als Bischr mit
Nargis in
Samarra angekommen,
hat er umgehend
den Weg zu
Abu Hassan genommen.
Dieser fragte Nargis,
ob ihr 10000 Dinar,
oder die Ehre
von einem Kind
lieber sind.
So freut sie sich
auf ein Kind
von ihrem Ehemann,
welches als Herr der Zeit
die ungerechte Welt
dann, wenn
seine Zeit gekommen,
von Ost und West
aus der Finsternis
in Gerechtigkeit
erlösen kann.
Abu Hassan,
der Imam,
schickte nach
seiner Schwester
Hakimah
Und sagte ihr:
Die Gattin von
Abi Mohammad,
die Mutter des Qaim,
sie ist jetzt da.
Nimm sie mit
zu dir nach Haus
und bilde sie in
Pflichten und
Traditionen aus.
Zu ihrem Haus kam
Hassan al-Askariyy,
neugierig Nargis
beobachtet sagte er:
Ich bewundere sie,
in ihr wird
wachsen ein heiliges
Kind heran, welches
eine ungerechte Welt
mit Recht und Gerechtigkeit
ausfüllt dann.
Hakimah bat
Abu Hassan
um Nargis für
dessen Sohn:
Der Imam sagte:
Schicke sie ihm,
er wartet schon.
Und als Abu Hassan
diese Dunja verließ,
der rechtmäßige Führer
der Welt nun
Imam Hassan Al-Askariyy
hieß.
Hakimah’s Bruder
war nun gehangen,
so hat sie mit
regelmäßigen
Besuchen bei
ihrem Neffen
angefangen.
Nargis wollte ihr
aus dem Umhang
helfen, jedoch
sie sprach:
Du bist für mich
Gebieterin, nein
das tu ich nicht.
Du bist für mich
wie mein
Augenlicht.
Als sich Hakimah
später zum gehen
wandte, rief der
Imam ihr zu:
Nein, bleib dies
Nacht bei uns, Tante.
Es ist heute
die Nacht, wo das
heilige Kind wird
auf die Welt
gebracht.
Wie nur
soll das gehen,
wundert sich die
Tante, bei Nargis
ist kein Zeichen
einer Schwangerschaft
zu sehen.
Ihr Neffe, der Imam
sprach:
Wenn die Zeit der
Morgendämmerung
tritt ein,
siehst du ihr
Schwangersein.
Nargis schlief
ruhig und friedlich
die ganz Nacht,
und Hakimah
hielt Wacht.
Plötzlich, zum
Aufgang der
Morgenröte
sprang Nargis
erschrocken auf,
die Tante drückte
sie beruhigend
an ihre Brust darauf.
Der Imam sagte,
sie solle Nargis
die Sura Al-Qadr
vortragen, aus
dem Mutterleib
hörte man das Kind
die gleichen
Worte sagen.
Das Kind im Bauche
entbot der
erschrockenen Tante
den Salam.
Gott lässt und die Weisheit
sprechen, wenn wir
noch Winzlinge,
ein Kind sind,
und Er macht uns
zum Beweis
auf Erden, wenn wir
größer werden,
sprach der Imam.
Doch ganz plötzlich,
was war geschehen?
Man tat Nargis
nicht mehr sehen.
Entsetzt, voll Panik
lief Hakimah
zum Zimmer
des Imam,
doch er schickte sie
beruhigend
zurück, woher
sie kam.
Im blendend hellem
Licht sah man Nargis stehen,
das Kind jedoch
konnte man in der
Niederwerfung sehen.
Seine Zeigefinger zeigten
zum Himmel hinauf,
er spricht die
Schahada und zählt dann
Imam für Imam
seine Väter auf.
Als er beim
eigenen Namen
ankam, sprach er hier:
Oh Allah, vollende
dein Versprechen
und deine Gnade an mir.
Festige meinen
Schritt und erfülle
die Erde durch mich
zur festgesetzten
Zeit mit
Recht und
Gerechtigkeit.
Die Tante legt
den Jungen dem
Imam in den Arm
und dieser entbot
sofort seinem Vater
den Friedensgruß,
den Salam.
Indes eine Schar
Vögel den Kopf
des Jungen
umkreisen,
begann der Imam
ihn von seiner
Zunge zu speisen.
Als der Knabe
fertig getrunken,
der Imam hat
seiner Tante
gewunken.
Bring den Knaben
der Mutter, gib
Ihn zum stillen ihr,
jedoch anschließend
bringe ihn wieder
zu mir.
Wieder bei ihm
angekommen,
hat er den
Knaben genommen,
rief einen der
Vögel heran und
übergab ihm
den Jungen sodann,
und er sprach:
Ich habe dich
in die Obhut
von Allah gegeben,
so wie es die
Mutter von
Moses tat, um
zu schützen dessen Leben.
Da fing Nargis
zu weinen an,
tröstend sagte
der Imam, dass
er nur von ihrer
Brust gestillt
werden kann.
So wie die Mutter
von Moses erfuhr
mit der Rückkehr
ihr Glück,
so kehrt auch zu dir
durch die Gnade
des Einen
dein Kind zurück.
Die Tante fragte,
was für Vögel da
seien gekommen.
Abu Muhammad sprach:
Es ist der
Heilige Geist,
der den Knaben
genommen, er ist für die
Imame da und
bringt ihnen Hinlenkung und Erfolg dar,
und er ist es,
der sie auf
jedem Gebiet
mit Wissen erzieht.
Nargis, die Mutter,
erzählte später,
was gleich nach der
Geburt geschehen.
Vom Himmel kamen
weiße Vögel,
hat sie gesehen;
mit ihren Flügeln
strichen sie
über den Knaben,
es sind Engel,
sie taten es,
um sich an des
Mahdiy’s Segen
zu laben.
Und wenn der
Knabe vergangener Zeit
als Verhießener und Imam
und König der Welt
das rechtmäßige Zepter in
seinen Händen hält,
wenn er sich erhebt
in Gerechtigkeit,
dann schreiten
jene Engel
an seiner Seit!
Ist die Zeit auch
noch so finster
und kalt, so
gibt uns Muslimen
etwas Mut, Hoffnung,
Kraft und Halt.
Ein Rosenstock
erblüht in den
Herzen voller Pracht,
welcher die Seele
warm und
glücklich macht.
Kein noch so
grausamer Tyrann,
der diese Blüten
uns entreißen kann.
Immer stärker und schöner
wachsen sie heran
mit der Zeit;
Es ist die große Liebe
zu unserem
heiligen Ahl-ul-Bait.

2004

Die Blüte Muhammads

Die Blüte Muhammads

In seinen Augen bist du das Licht,
die Freude zu erkennen in seinem Gesicht,
dich zu lieben ist für jeden eine Pflicht,
denn du bist sein Augenlicht!

Dich will er nur sehen ohne Trauer,
sonst in ihm ein großer Schauer,
den Zugang zu dir dann schließt mit einer Mauer!

Du bist für ihn das Herz,
was ihm nimmt jeden Schmerz
und er dir widmet jeden Vers!

Für ihn strahlst du mehr als der Mond,
dein Anblick für jeden sich lohnt
und vom Feuer jeden schont!

Du bist auf der Wiese die schönste Blume,
die herzvollste Rose
und genannt hat er dich Fatima!

08.01.2014